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GÜNTER DESCH

Seit dem
Gutenbergjahr 2000 besteht in der Wassergasse ein lebendiges
Museum, das interessierten Freunden der Druckkunst die
Möglichkeit gibt, sich in die alten und doch jung
gebliebenen Techniken des Hoch-, des Tiefdrucks und er
Lithografie einzuarbeiten. Im Rahmen von VHS-Kursen gibt der Langener Künstler Günter Desch Einblicke in die
künstlerischen Möglichkeiten der jeweiligen Drucktechniken.
Günter Desch arbeitet sei Ende seines Grafikstudiums an der
Städelschule intensiv mit den vielfältigen
Ausdrucksmöglich-keiten des künstlerischen Tiefdrucks- der
Radierung. Das Arbeiten mit dieser Drucktechnik verlangt von
ihm:
Vertiefen im handwerklichen Sinn und im existentiellen
Ganzen. Vertieft und gedruckt werden farbige Linien, Flächen
und Strukturen, die in spontanen Spannungsfeldern
miteinander spielen, aufeinander einwirken und raumgreifend
auf dem weißen Papier schweben. Es sind gegenstandsfreie
Arbeiten, die unbewusste Formen unseres Denkens einkreisen,
um so die inneren Strukturen unserer Existenz offenzulegen.
Sie weisen auf eine nicht sichtbare immaterielle
Wirklichkeit, verbunden mit der Sehnsucht und Kraft,
Wesentliches sowie allgemein Gültiges im Bild auszusagen.
Dabei ist Kontrolle unabdingbar. Die Techniken des
Radierens, des Druckens fordern und fördern eine
kontrollierte Spontaneität, denn alle Linien, Flächen, etc.
und die Farbtiefe sind während des Arbeitens nicht sofort
ablesbar, zusätzlich erscheinen alle Formen auf der
Druckplatte seitenverkehrt. Erst der Druck erlaubt ein
Urteil über das Ganze. So ist kontrollierte Spontaneität ein
Schlüssel, ein Ausdrucksmittel für die Einheit von
Sichtbarem und Unsichtbarem und ein Weg, sich in das eigene
Wesen fallen zu lassen.
Deschs Radierungen beanspruchen viel Freiraum, das weiße
Papier, die Leere um die vertieften Formen sind dabei ebenso
wichtig wie die Linien und die Flächen selbst.
Raum und Zeitabläufe werden so umfasst, bleiben aber
weiterhin offen nach allen Seiten.
Historische
Druckwerkstatt
Fahrgasse, 63225 Langen
Telefon 06103 71616
Renate
Kletzka

Kurzvita:
1956 in Ratibor geboren
1975 Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach
Visuelle Kommunikation.
Zahlreiche Einzel- und Gruppen-ausstellungen im In- und
Ausland, Symposien in Frankreich, Polen, Italien.
Mitglied im BOK, Bund Offenbacher Künstler und BBK
Darmstadt.
Lebt und arbeitet als freischaffende Malerin in Langen und
Egelsbach.
Atelier:
Firma Keim GmbH
Rheinstraße 1-3, 63225 Langen
über der Historischen Druckwerkstatt in der Wassergasse.
Privat:
Renate Kletzka
Thüringer Str. 24, 63329 Egelsbach
Telefon: 06103 21821
E-Mail: Renate@kletzka-art.de
www.kletzka-art.de |
JAN DAVIDS

Beruflicher
Werdegang:
geb. 14. Februar 1959
1979 Abitur
1978-1981 Studium Germanistik und Philosophie
1981-1983 Zivildienst
1983-1987 Ausbildung zum Goldschmied, Abschluss mit
Auszeichnung
1987-1989 Gesellenzeit
1989-1991 Fachschulausbildung zum staatl. gepr.
Schmuckgestalter und Meisterprüfung im Goldschmiedehandwerk
1991 Aufnahme im HK, Anerkennung des Künstlerstatus und
Aufnahme in die Künstlersozialversicherung seither
Freischaffend
1992 Preis, 3. Gestaltungswett-bewerb des Hess.
Wirtschafts-ministeriums und der Hessischen Handwerkskammern
1994 Eröffnung des eigenen Ateliers mit Verkaufsraum,
seither diverse Ausstellungsbeteilungen.
Jan Davids
Fahrgasse 18, 63225 Langen
Telefon 06103 21560
Nicola
Barth

Nicola
Barth geb. 1966 in Mölln - lebt und arbeitet heute in
Langen.
Germanistik-, Sport- und Psychologiestudium an der
Universität Frankfurt.
Vor 13 Jahren Stift aus der Hand gelegt und zum Pinsel
gegriffen.
Die Bilder:
Öl, großformatig, abstrakt, expressiv. Seit 2002 zahlreiche
Einzel- und Gruppenausstellungen in Langen und Umgebung.
"Malen ist
für mich vor allem Ausdruck von Metamorphose und
Entwicklung. Es ist ein sinnliches Vergnügen und zugleich
ein manchmal anstrengendes Forschen nach veränderten
Blickwinkeln im Selbst und auf der Leinwand. Vor allem aber
ist es die Momentaufnahme einer Zentrierung - somit
unwiederbringlich, einzigartig und nicht reproduzierbar. Ein
fertiges Bild ist eine Mischung aus bewusster Wahl und
Zufälligkeiten, aus künstlerischer Freiheit und Disziplin -
freigegeben für den Betrachter um ... vielleicht und
hoffentlich ... in ihm weiter zu wirken ..."
Kontakt:
Atelier in der Fahrgasse 5
- Alte Ölmühle -
Nicola Barth
mobil 0172 6944344
Blog unter
www.nicola-barth.de
Gerne
können Interessierte sich unter dieser Telefonnummer bei mir
melden und einen Besichtigungstermin vereinbaren. |