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| DIE INITIATIVE FAHRGASSE
Für die einzelnen Häuser wurden blaue Hausschilder produziert und angebracht. Die Häuser mit Fachwerk wurden fotografiert und als Plakat gedruckt. Bei verschiedenen Treffen im Hause Keim und in der Alten Ölmühle wurde mit den Altstädtern über die Verbesserung der Lebens-qualität in der Altstadt diskutiert. Themen waren unter anderen die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Fahrgasse, die Gestaltung des Parkplatzes am Alten Rathaus, der Kiosk in der Rheinstaraße, Parkplatz-Hinweisschilder, sichere Gehwege in der Altstadt, Hinweisschilder zur Fachwerk-Altstadt, usw.
Die besten
Aussichten zum Erfolg versprachen wir uns von Ideen, die für die Stadt
kaum Kosten verursachen. Dazu gehört die Broschüre
"Altstadt-Kultur-Programm" mit halbjährigen Veranstaltungs-Programmen
der Altstadt, finanziert durch Anzeigen. Rudolf Keim eröffnete die
historische Druckwerkstatt und ich versuchte den Markt, erstmals im
Jahre 1812 vor der Stadtkirche, wieder ins Leben zu rufen. Der
Landesverband für Markthandel und Schausteller Hessen e. V. schien mir
geeignet, und nun versuchte ich die Genehmigung von der Stadt Langen zu
erreichen.
Der Landesverband findet mittlerweile die Idee mit Erlebnis-Veranstaltungen die Belebung des Marktes und der Altstadt zu erreichen sehr gelungen. Verschiedene Versuche zusätzlich den Einfluss der Stadt oder eines Vereins mit in Verantwortung zu ziehen, scheiterten bisher. Nach nun
10 Jahren spricht der Erfolg für sich. Der Dank gebührt den treuen
Besuchern, den freundlichen Marktbeschickern, dem Marktmeister, den
Inserenten ohne die eine Finanzierung nicht möglich wäre und allen die
das Erlebnis-programm durch ihren Einsatz möglich machen. Die Stände
sind mit dem Umsatz zufrieden und für die Besucher ist der Markt vor der
Stadtkirche an jedem Samstag ein Treffpunkt geworden. |
Grußwort
von Bürgermeister Frieder Gebhardt zum zehnjährigen Bestehen des
Langener Altstadtmarktes
HISTORISCHES
Wir können mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Verleihung der Marktrechte tatsächlich im Jahre 1812 stattgefunden hat, denn am 29. Juni 1813 gab das Großherzogliche Hessische Oberamt Kelsterbach bekannt, dass am "6ten und 7ten September dieses Jahr der erste Krämer- und Viehmarkt gehalten wird." Am 23. April 1881 berichtete das "Langener Wochenblatt" dass Großherzog Ludwig 1. am 12. Dezember 1812 dem Ort Langen gnädigst gestattet habe, jährlich zwei Krämer- und Viehmärkte abhalten zu dürfen. Das Original dieses Privilegiums konnte bisher allerdings nicht aufgefunden werden und muss wohl infolge von Kriegsverlusten als verschollen gelten.
DIE STARS DES ALTSTADTMARKTES zum Öffnen der pdf-Datei mit allen Marktbeschickern bitte in eines der Bilder klicken (pdf-Größe: 1,8 MB, zweiseitig)
ERLEBNISMARKT-AKTIONEN zum Öffnen der pdf-Datei mit den Bildern aller Aktionen bitte in eines der Bilder klicken (pdf-Größe: 860 KB, einseitig)
ALTSTADTMARKT-INFOS
EINKAUFEN IM FLAIR DER ALTSTADT www.wassergasse-langen.de |
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